Hippiesommer

 

 

 

 

„Wo ist dieses Mädchen geblieben, das barfuß durch die Schule lief,

das zwischendurch die Stunden geschwänzt hat, weil das Wetter draußen zu schön war? Das seltsame Klamotten trug und sich einen Dreck darum scherte,

was andere darüber dachten?

Was habe ich dich darum beneidet! Du hattest diese wahnsinnige Freiheit –

und was hast du daraus gemacht?“

 

 


 

 

Elena ist Ende zwanzig und arbeitet als Unternehmensberaterin rund um die Uhr. Bis sie an Weihnachten bei ihren Eltern zusammenbricht. Burn-out. Jetzt sitzt Elena in einem Klinikzimmer: keine Emails mehr, keine Powerpoint-Präsentationen, das Handy hat man ihr abgenommen. Auf einmal hat sie Zeit. Zeit, sich zu erinnern. An einen lange verdrängten Sommer, den sie „Hippiesommer“ nennt, obwohl sie nicht in den 1970ern, sondern in den 1990ern aufgewachsen ist. Doch sie hat die Musik ihrer Eltern gehört und für eine Schulaufführung des Musicals Hair ein Kleid getragen, das aus der Hippiezeit ihrer Mutter stammte. Die Zukunft lag vor ihr, alles schien möglich. Aber dann verflog diese Leichtigkeit plötzlich, und Elena wählte einen radikal anderen Weg auf der Suche nach ihrem eigenen Leben. Statt Freiheit und Liebe gab es jetzt nur noch eines: Karriere. Den Grund dafür glaubt Elena in den Ereignissen am Ende jenes Sommers zu finden, dem letzten ihrer Jugend.

 

Hippiesommer ist ein sensibel erzähltes Porträt zweier Generationen. Eine ebenso leichte wie eindringliche Geschichte über die Jugend – was sie einmal war und was sie heute bedeutet.

 

ca. 224 Seiten

Gebunden mit Schutzumschlag

18,99 € (D) / 19,60 € (A)

ISBN 978-3-7160-2746-2

Arche Literatur Verlag Hamburg

"Hippiesommer" online kaufen.

 

 

Leseprobe auf ZEIT ONLINE: "Aber egal, du hast ja gelebt"

 

 

Inge Kutter ist ganz nah bei ihren Figuren, zieht die Leser tief hinein in die familiären Verstrickungen. Ihr Romandebüt schildert manchmal dramatisch-ernst, manchmal leichtfüßig-verspielt das Fehlschlagen von Lebensentwürfen, die Selbstfindung eines Workaholics und die nostalgische Sehnsucht nach Love and Peace."

Nicola Bardola in der Münchner Abendzeitung

 

 

Inge Kutter erkundet in ihrem psychologisch klugen Roman, was das Leben lebenswert macht. Für alle, die im Bett ihre Mails checken."

Janis Voss in der Emotion

 

 

Kutters Roman ist eine lebensnahe Geschichte über Selbstfindung, Abgrenzung und Annäherung sowie ein treffender Blick in bisweilen absurde Arbeitsrealitäten der Gegenwart. "Hippiesommer" liest sich trotz des vordergründig schwermütigen Befindlichkeitsthemas luftig und spielerisch; es gelingt der Autorin ausgesprochen gut, Stimmungen einzufangen, Atmosphäre herzustellen und dabei trotzdem eine feine Beiläufigkeit zu erhalten."

Maike Schiller im Hamburger Abendblatt

 

 

Ganz leicht zu lesen, und doch mit einer sehr literarischen Sprache beschreibt Inge Kutter ein zeitloses Thema: erwachsene Kinder und ihre Eltern. Am Ende ist klar: Es ist nie zu spät, Mutter und Vater neu kennenzulernen. Man muss ja nicht gleich zusammen nach Indien fahren. Kann man aber."

Stephanie Lamprecht in der Hamburger Morgenpost

 

 

Inge Kutter verfügt über einen vereinnahmend atmosphärischen Erzählstil, sie fesselt, beobachtet minutiös, fängt gekonnt Stimmungen ein, verwebt sinnlich, malerisch, bildhaft. Es wirkt leicht und poetisch und dennoch dem echten Leben mit seinen Fallstricken sehr nahe."

Claudia Püschel in der Passauer Neuen Presse